Ertrinken – Prävention

Zur Prävention des Ertrinkens muss auf eine Reduktion individueller Risikofaktoren geachtet werden.

Typisches Ertrinken

Verhaltensbedingte Ursachen

  • Genussmittelkonsum
    • Alkohol – Reaktionsvermögen und Koordinationsfähigkeit des Ertrinkenden sind dadurch herabgesetzt.
  • Drogenkonsum
  • Schlechte körperliche Verfassung
  • Ungeübte Schwimmer
  • Überschätzung der eigenen Kräfte
  • Übermütiges Verhalten

Präventionsfaktoren

Durch folgende vorbeugende Maßnahmen und Verhaltensregeln kann die Gefahr des Ertrinkens minimiert werden:

  • Vor dem Baden den Körper an die Wassertemperatur gewöhnen, vor allem dann, wenn die Lufttemperatur deutlich höher als die Wassertemperatur ist.
  • Kinder sollten nie unbeaufsichtigt schwimmen gehen!
  • Private Pools und Schwimmteiche sollten durch Zäune abgesichert werden.
  • Auf Rettungswesten sollte bei entsprechenden Unternehmungen nie verzichtet werden!
  • Unbekannte Gewässer meiden.
  • Keine Kopfsprünge in unbekannte Gewässer machen.
  • Die eigenen Kräfte nicht überschätzen.
  • Nicht alkoholisiert ins Wasser gehen.
  • Bevorzugt in bewachten Gewässern baden.
  • Vorsicht bei zugefrorenen Gewässern!
  • Wasserströmungen nicht unterschätzen. Warnungen immer ernst nehmen.
  • Sollte man einmal in die Lage kommen, dass man im Wasser erschöpft ist und sich nicht in der Nähe des Ufers befindet, kann man in der Stellung "Toter Mann" (Ganzkörperschwebe, bei der der Rücken im Wasser liegt) sich kurzzeitig erholen.