Verunreinigungen in Lebensmitteln – mögliche Beschwerden und Erkrankungen:
- Allgemeinsymptome – wie Unwohlsein, Müdigkeit, Gereiztheit, Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Gelenks- und Muskelbeschwerden
- Immunschwäche – erhöhte Anfälligkeit für Infektionen
- Lernschwächen und verminderte Intelligenz bei Kindern
- Reizungen der Haut und der Atemwege – erhöhtes Asthma bronchiale-Risiko
- Beeinträchtigung des Zentralnervensystems, was zu Gehirnschäden führen kann
- Nervenschäden – Krämpfe, Lähmungen, Koma, Seh- und Gehstörungen
- Hypertonie (Bluthochdruck)
- Herzerkrankungen – Herzrhythmusstörungen
- Erbgutschädigungen
- Störung der Lungen-, Leber- und Nierenfunktion
- Erhöhtes Krebsrisiko durch Nitrosamine
Nitrat ist eine potenziell toxische Verbindung: Nitrat wird im Körper durch Bakterien (Speichel/Magen) zu Nitrit reduziert. Nitrit ist ein reaktives Oxidans, das bevorzugt mit dem Blutfarbstoff Hämoglobin reagiert und diesen in Methämoglobin umwandelt. Des Weiteren bilden Nitrite (unter anderem auch enthalten in gepökelten Wurst- und Fleischwaren sowie gereiftem Käse) mit sekundären Aminen (enthalten in Fleisch- und Wursterzeugnissen, Käse und Fisch) Nitrosamine, die gentoxisch und mutagen wirken. Sie begünstigen die Entstehung von Speiseröhren-, Magen- und Leberkrebs.
Die tägliche Aufnahme von Nitrat erfolgt in der Regel zu circa 70 % durch den Verzehr von Gemüse (Feld- und Kopfsalat, Grün-, Weiß- und Chinakohl, Kohlrabi, Spinat, Radieschen, Rettich, Rote Bete), 20 % aus Trinkwasser (Stickstoffdünger) und 10 % aus Fleisch und Fleischwaren sowie Fisch.











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