Die Hypothyreose (Synonyme: Hypothyreoidismus; Hypothyroidism; Hypothyroidismus; Kretinismus; Myxödem; Schilddrüsenunterfunktion; ICD-10: E03.- – Sonstige Hypothyreose) bezeichnet eine Schilddrüsenunterfunktion.
Die Ursache dieser Funktionsstörung der Schilddrüse ist bei Kindern ein Mangel an Jod, welcher dann zu dem Bild des Kretinismus führt. Diese Form der Hypothyreose kommt bei einem von 4.000 Neugeborenen vor.
Weitere Ursache, die vor allem Erwachsene betrifft, ist die Thyreoiditis Hashimoto – Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Die jährliche Inzidenz der Autoimmun-Hypothyreose beträgt bei Frauen vier von 1.000 und bei Männern einen von 1.000. Ab dem 60. Lebensjahr nimmt die Häufigkeit der Erkrankung zu.
Die Hypothyreose ist die häufigste endokrine Erkrankung nach dem Diabetes mellitus: Frauen sind viermal so häufig betroffen wie Männer.
Daneben spielt die Hypothyreose auch als Folgeerkrankung nach Eingriffen an der Schilddrüse wie beispielsweise nach Thyreoidektomie – Entfernung der Schilddrüse – eine Rolle.












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