Es gibt viele Ursachen für eine Hyperlipoproteinämie. Zum einen kann es sich dabei um genetische Defekte handeln, andererseits erhöhen sich aber auch aufgrund anderer Erkrankungen die Blutfette zumeist durch Überproduktion der verschiedenen Lipoproteine.
Bei der familiären Hypertriglyzeridämie liegt die Störung in einem Gendefekt, der eine erhöhte VLDL-Produktion und/oder einen verminderten VLDL-Katabolismus bedingt.
Biographische Ursachen
- Genetische Belastungen durch Eltern, Großeltern
- Geschlecht – je nach Ursache männliches oder weibliches Geschlecht mehr betroffen
- Menopause – Wechseljahre der Frau
Verhaltensbedingte Ursachen
- Ernährung
- Hohe Aufnahme von Triglyceriden (Neutralfette, Nahrungsfett) – tierische Fette
- Mikronährstoffmangel (Vitalstoffe) – siehe Mikronährstofftherapie - Genussmittelkonsum
- Alkohol (Frau: > 20 g/Tag; Mann > 30 g/Tag)
- Tabak (Rauchen) - Körperliche Aktivität
- Bewegungsmangel - Psycho-soziale Situation
- Stress - Übergewicht (BMI >= 25; Adipositas)
Krankheitsbedingte Ursachen, die die Triglyceride erhöhen:
- Cushing-Syndrom (Morbus Cushing) – Nierenrindenüberfunktion mit erhöhten Cortisolwerten
- Diabetes mellitus (Patienten mit einem Diabetes mellitus Typ I haben bei guter Einstellung der Blutzuckerwerte in der Regel keine Hyperlipidämie; Patienten mit einem Diabetes mellitus Typ II haben gewöhnlich eine Dyslipidämie, selbst wenn der Glucose-Serumspiegel gut eingestellt ist)
- Hyperurikämie (Gicht) (Härnsäurestoffwechselstörung)
- Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion)
- Niereninsuffizienz (Nierenschwäche)











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