Beim Reizdarmsyndrom (Synonyme: Colon irritabile; Colon spasticum; Colonneurose; Darmirritabilität; Darmspasmen; IDS; Irretable bowel syndrome; Irritables Darmsyndrom (IDS); Irritables Kolon; Kolon irritable; Kolonirritabilität; Kolonneurose; Nervöser Darm; RDS; Reizkolon; Spastischer Dickdarm; Spastisches Kolon; irritables Darmsyndrom; ICD-10: K58.- – Reizdarmsyndrom) handelt es sich um eine funktionelle Darmstörung, bei der keine ursächlichen Störungen gefunden werden können.
Das Reizdarmsyndrom betrifft vor allem junge Menschen unter 45 Jahren und kommt bei Frauen zwei- bis dreimal häufiger vor als bei Männern.
Weltweit sind bis zu 20 % der Jugendlichen und der Erwachsenen von Symptomen eines Reizdarmsyndroms betroffen (Punktprävalenz) bei einer wesentlich höheren Lebenszeitprävalenz (Krankheitshäufigkeit während des gesamten Lebens).
Man kann das Reizdarmsyndrom wie folgt einteilen:
- Reizdarmsyndrom mit Bauchschmerzen und Obstipation (Verstopfung) und/oder Diarrhoe (Durchfall), bei 80 % der Fälle
- Reizdarmsyndrom mit schmerzloser Diarrhoe (Durchfall), bei 20 % der Fälle












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