Xerostomie (ICD-10: R68.2 – Mundtrockenheit, nicht näher bezeichnet) bezeichnet das Symptom der Mundtrockenheit. Des Weiteren wird Xerostomie und Hyposalivation (Sekretion zu geringer Speichelmengen) oder Oligosialie meist als subjektiv empfundene Mundschleimhauttrockenheit in Kombination mit einer starken Reduktion des Ruhespeichelflusses (Gesamtruhespeichelfließrate:< 0.1 ml/min; stimulierte Gesamtspeichelfließrate: < 0.5 ml/min) definiert.
Mundtrockenheit kann physiologisch in Stresssituationen, bei Mundatmung oder als Alterserscheinung auftreten, kann jedoch auch Symptom einer Erkrankung oder Nebenwirkung von Medikamenten oder Therapien sein.
Normalerweise produzieren die Speicheldrüsen täglich zwischen 500 und 1.500 Milliliter (ml) Speichel. In Ruhe wird deutlich weniger Speichel gebildet (Ruhespeichel) als bei Stimulation durch einen Reiz (stimulierter Speichel).













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