Als Halitosis (Synonyme: Foetor ex ore; Halitose; Halitosis; Kakostomie; Mundgeruch; ICD-10: R19.6 – Mundgeruch) bezeichnet man einen üblen Mund- oder Atemgeruch. Der üble Geruch tritt dabei auch beim Ausatmen durch die Nase auf. Eine andere Bezeichnung für Mundgeruch ist Foetor ex ore – Gestank, moderiger Geruch –, der ausschließlich die aus dem Mund ausgeatmete übelriechende Luft bezeichnet:
Man geht davon aus, dass etwa 50 % der Bevölkerung an chronischem (dauerhaftem) Mundgeruch leiden.
Die Halitosis wird eingeteilt in:
- Echte Halitosis
- Physiologische Halitosis
- Pathologische Halitosis - Pseudo-Halitosis
- Halitophobie
Bei einer Pseudo-Halitosis wird der Mundgeruch nur vom Betroffenen selbst, nicht aber durch Außenstehende wahrgenommen. Durch objektive Untersuchungen lernt der Patient, dass kein Mundgeruch vorhanden ist.
Von Halitophobie (Mundgeruchsangst) spricht man, wenn ein Patient nachweislich nicht an Mundgeruch leidet und dennoch nicht davon zu überzeugen ist, dass sein Atem normal riecht.













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