Bei einer akuten Gastritis kann es zu folgenden Folgeerkrankungen kommen:
Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (E00-E90)
- Ulkus ventriculi (Magengeschwür) und infolge dessen zu einer einem Magenperforation oder einer lebensgefährlichen Magenblutung kommen, die zeigt sich durch blutiges Erbrechen (Hämatemesis) oder Teerstuhl (Meläna)
Durch den Mangel an Vitamin B 12 kann eine perniziöse Anämie – eine Form der Blutarmut – entstehen. Des Weiteren kommt es bei Typ A Gastritis durch die Zerstörung der Belegzellen zu einem Magensaftmangel, der als Achylia gastrica bezeichnet wird.
Weitere Folgeerkrankungen der Typ-A-Gastritis sind:
Psyche – Nervensystem (F00-F99; G00-G99)
- Depression
- Polyneuropathie
Mund, Ösophagus (Speiseröhre), Magen und Darm (K00-K67; K90-K93)
- Ulkus ventriculi (Magengeschwür)und infolge dessen zu einer einer Magenperforation (Magendurchbruch) oder einer lebensgefährlichen Magenblutung, diese zeigt sich durch blutiges Erbrechen (Hämatemesis) oder Teerstuhl (Meläna)
Eine chonische Gastritis vom Typ B führt ebenfalls zu einer eingeschränkten Säureproduktion. Eine weitere Komplikation ist das Auftreten eines Ulkus ventriculi (Magengeschwür) und – bei langjährigem Verlauf – die Möglichkeit der Entstehung eines Magenkarzinoms (Magenkrebses) oder eines MALT-Lymphoms (MALT-Lymphom (Lymphome des mukosa-assoziierten lymphatischen Gewebes, MALT); sogenannte extranodale Lymphome; etwa 50 % aller MALT-Lymphome werden im Magen (80 % im Magen-Darm-Trakt) diagnostiziert; MALT-Lymphome werden in ihrer Entstehung in hohem Maß durch chronische Infektionen mit dem Bakterium Helicobacter pylori bzw. durch Entzündungen begünstigt; durch eine Erdikationstherapie (Antibiotika-Therapie) verschwinden nicht nur die Bakterien, sondern in Folge dessen in 75 % der Fälle auch das Magenlymphom).
Die chronische Gastritis vom Typ C hat einen selbstlimitierenden Verlauf und heilt nach Ausschalten der Noxe (des auslösenden Giftes) aus.











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