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Einleitung
Magenkrebs (Magenkarzinom)

Beim Magenkarzinom (Synonyme: Gastrokarzinom; Lederbeutelmagen; Magenmalignom; Magenkrebs; Siegelringzellenkarzinom des Magens; ICD-10: C16.9 – Bösartige Neubildung: Magen, nicht näher bezeichnet) handelt es sich um eine maligne Neoplasie (bösartige Neubildung) der Magenschleimhaut.
In über 90 Prozent handelt es sich dabei um sogenannte Adenokarzinome, was bedeutet, dass die Tumore aus dem drüsenbildenden Gewebe entstehen.
Ungefähr 60 Prozent der Tumore befindet sich im Antrum oder Pylorus, den hinteren Abschnitten des Magens.

In Deutschland erkranken jährlich etwa 20 Menschen pro 100.000 Einwohner an einem Magenkarzinom, wobei das Verhältnis Männer zu Frauen bei 2:1 liegt.
In den meisten Fällen tritt ein Magenkarzinom nach dem 50. Lebensjahr auf.

Vor allem in Ländern wie Japan, China oder Irland ist die Inzidenz erhöht. Insgesamt ist sie jedoch rückläufig.

Nach der Laurén-Klassifikation (siehe Klassifikation des Magenkarzinoms) kann man verschiedene Wachstumsmuster unterscheiden, die auch in die Prognose eingehen.


     
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