Verhaltensbedingte Ursachen
- Ernährung
- Ernährungsfaktoren und Nahrungsbestandteile, insbesondere geringer Verzehr komplexer Kohlenhydrate beziehungsweise von Ballaststoffen
- Nutritive Allergene, insbesondere sind die Proteine der Kuhmilch von wesentlicher Bedeutung – Menschen, die als Säugling nicht gestillt und mit Kuhmilch ernährt wurden, erkranken häufiger an Colitis ulcerosa - Genussmittelkonsum
- Alkohol (Frau: > 40 g/Tag; Mann: > 60 g/Tag) - Psycho-soziale Situation
- Psychosomatische Fehlhaltungen – Mangel an zwischenmenschlichen Kontakten, Konfliktsituationen, Stress
- Stress – es wird vermutet, dass Stress eine Rolle bei der Entstehung von Colitis ulcerosa spielen könnte. Allerdings sind die Studienergebnisse noch nicht eindeutig [8] - Hygienesituation – regelmäßiger Kontakt mit Stalltieren oder ihren Ausscheidungsprodukten im ersten Lebensjahr ist statistisch mit einer Halbierung des Risikos assoziiert, bis zum 18. Lebensjahr an Colitis ulcerosa zu erkranken (Hypothese: mangelnde Konfrontation mit Parasiten und mikrobiellen Toxinen erhöht das Risiko zur "Fehlprogrammierung" des Immunsystems und führt so zu Autoimmunerkrankungen)
Quelle: Professor Sibylle Koletzko vom Dr. von Hauner'schen Kinderspital der Universität München
- Depression und Angstzustände [2]
Umweltbelastung – Intoxikationen (Vergiftungen)
- Umweltfaktoren – Einfluss von Bakterien, Viren sowie Schadstoffen, die zu Infektionen sowie Entzündungen der Darmmukosa führen [4.2.]
Literatur
- Maunder RG.
Evidence that stress contributes to inflammatory bowel disease: evaluation, synthesis, and future directions.
Inflamm Bowel Dis. 2005 Jun;11(6):600-8. Review. - Kurina LM, Goldacre MJ, Yeates D, Gill LE.
Depression and anxiety in people with inflammatory bowel disease.
J Epidemiol Community Health. 2001 Oct;55(10):716-20.











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