Die Diagnose Trigeminusneuralgie wird in der Regel anhand der Anamnese und der körperlichen Untersuchung gestellt.
Fakultative Medizingerätediagnostik – in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, körperlichen Untersuchung, Labordiagnostik und obligater Medizingerätediagnostik – zur differentialdiagnostischen Abklärung bei atypischen Kopfschmerzen oder weiteren begleitenden Symptomen
- Magnetresonanztomographie des Schädels (cMRT; craniale MRT) – bei Verdacht auf parenchymatöse Veränderungen sowie Anomalien
- Craniale Computertomographie (cCT) – bei Verdacht auf Blutung oder knöcherne Läsionen (Verletzungen)
- Angio-CT bzw. Angio-MRT – bei Verdacht auf Sinusvenenthrombose
- Digitale Subtraktionsangiographie (DSA) – bei Verdacht auf Aneurysmen (Arterienerweiterung) oder Vaskulitiden (Erkrankungen, bei denen es durch autoimmunologische Prozesse zu Entzündungen von Arterien, Arteriolen und Kapillaren kommt)
- Elektroenzephalographie (EEG) – bei Verdacht auf Krampfanfälle
- Röntgenaufnahmen der Halswirbelsäule – bei Verdacht auf vertabragene (wirbelsäulenbedinge) Ursache der Kopfschmerzen
- Röntgenaufnahmen der Nasennebenhöhlen bzw. CT der Nasennebenhöhlen – bei Verdacht auf Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung)
- Neurophysiologische Untersuchungen – bei Verdacht auf Neuritis (Nervenentzündung)
- Doppler-/Duplexsonographie – bei Verdacht auf Dissektion (Aufspaltung von Gefäßwandschichten)
- Polysomnographie (Untersuchung und Messung bestimmter biologischer Parameter im Schlaf; Schlaflabor) – bei Verdacht auf das Schlaf-Apnoe-Syndrom (Beschwerdebild, das durch Atemstillstände (Apnoen) während des Schlafs verursacht wird)











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