Bei der Urethrozystoskopie handelt es sich um eine Spiegelung der Harnröhre und der Harnblase.
Indikationen (Anwendungsgebiete)
- Hämaturie – Blut im Urin
- Harninkontienz – Unfähigkeit, den Urin zu halten
- Urethralstenose (Harnröhrenverengung)
- Harnblasendivertikel – Ausstülpungen der Harnblasenwand
- Tumore im Bereich der Harnblase und Harnröhre
- Veränderungen der Prostata – notwendig zur Planung operativer Eingriffe
Das Verfahren
Bei der Urethrozystoskopie wird über die Urethra (Harnröhre) ein Endoskop (das sogenannte Zystoskop) eingeführt, mit dem die Harnröhre und die Harnblase nach Einbringen von Wasser – zur besseren Darstellung der Organe – betrachtet und somit untersucht werden können.
Es stehen starre und flexible Zystoskope zur Verfügung.
Mögliche Komplikationen
- leichte Blutbeimengungen im Urin und Schmerzen beim ersten Wasserlassen
- Harnwegsinfekte (selten)
- Verletzungen der Harnröhre (selten)












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