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Fettabsaugung (Liposuction)
Männer und Frauen haben unterschiedliche Problemzonen. Die Ursache dafür liegt bereits in unserem Erbgut und somit gibt es zunächst nichts, was wir gegen diese Veranlagung tun können.


Männer neigen dazu, Fettgewebe in der Bauchhaut einzulagern, was oftmals liebevoll als Bierbauch bezeichnet wird. Doch nicht nur Biertrinker bekommen dicke Bäuche.
Frauen hingegen haben, was etwas ungerecht erscheint, gleich drei Problemzonen: Po, Hüfte und Oberschenkel. Hier lagert sich überschüssiges Fettgewebe ein und führt zu unliebsamen Dellen, die als Zellulite bekannt sind. Oftmals verbreitern sich die Oberschenkel zur Seite hin zu sogenannten Reiterhosen.

Doch Diäten führen häufig dazu, dass nach ihrem Ende das doppelte des verloren Gewichtes wieder hinzukommt. Der Körper reagiert auf den Nahrungsentzug. Sobald wieder mehr Nahrung aufgenommen wird, beginnt unser Körper, Reserven anzulegen um sicherzustellen, dass in der nächsten Hungerperiode, sprich Diät, genügend Reserven vorhanden sind. Unser Körper meint es gut mit uns
doch das Ergebnis ist für die meisten Menschen ernüchternd.

Eine Fettabsaugung kann dieses Problem lösen.

Eine Liposuction (Fettabsaugung) ist ein operativer Eingriff, bei der Fettzellen an bestimmten Stellen unter der Haut mit Kanülen abgesaugt werden. Sie verhilft den Patienten zu einer neuen, schlankeren und strafferen Körperform.

Da Fettzellen im Erwachsenenalter nicht mehr neu entstehen, kommt es an den behandelten Stellen nicht mehr zur übermäßigen Fetteinlagerung, da die Fettzellen entfernt sind.

Vor der Operation

Vor einer Fettabsaugung sollten Sie für die Dauer von etwa vierzehn Tagen weder Aspirin noch Schlafmittel oder Alkohol zu sich nehmen. Sowohl Aspirin als auch andere Schmerzmittel verzögern die Blutgerinnung und können zu unerwünschten Blutungen führen.
Raucher sollten ihren Nikotinkonsum bereits vier Wochen vor dem Eingriff stark einschränken, um die Wundheilung nicht zu gefährden.

Ablauf der Operation

Die Liposuction erfolgt bei kleineren Eingriffen unter Lokalanästhesie (örtlicher Betäubung) und sonst unter Vollnarkose.

Je nach Ausmaß der Operation ist ein Klinikaufenthalt von ein bis acht Tagen erforderlich.
Bevor mit dem Eingriff begonnen wird, wird genau angezeichnet, was abgesaugt und wie das Resultat werden soll.

Die am häufigsten angewendete Methode ist die Tumeszenzanästhesie. Dabei werden in einem ersten Schritt eineinhalb bis mehrere Liter eines Gemisches aus sterilem, isotonen Wasser, Natriumbicarbonat, einem Betäubungsmittel sowie häufig auch etwas Cortison in das Unterhautfettgewebe infundiert. Nach einer 30-minütigen Wartezeit hat sich die eingebrachte Flüssigkeit im Fettgewebe gleichmäßig verteilt. Es bildet sich dabei eine Art Emulsion aus Fettzellen und Tumeszenzlösung.

Das Fett wird mit Hilfe einer Vakuumpumpe abgesaugt. Anschließend erfolgt die Entfernung der Emulsion aus dem Fettgewebe mit einem leichten Sog unter Einsatz von Spezialkanülen
. Es werden dabei nicht alle Fettzellen abgesaugt. Die Fettschicht wird reduziert, bis ein harmonisches Ergebnis geschaffen ist. Die Haut zieht sich entsprechend der neuen Körperform zusammen und passt sich dieser an.
Im Anschluss an die Fettabsaugung werden die für den Eingriff erforderlichen kleinen Hautschnitte versorgt und
der behandelte Bereich mittels Verbänden oder Kompressionsmieder für etwa vier bis sechs Wochen gestützt.

Nach der Operation

In den ersten Tagen hat der Patient mitunter ein Gefühl, welches einem Muskelkater ähnelt.
Sportliche Aktivitäten sollten zunächst für einige Wochen unterlassen werden, um das Operationsergebnis nicht negativ zu beeinflussen.

Die kleinen Narben der Hautschnitte verblassen mit der Zeit und das endgültige Resultat ist nach sechs bis neun Monaten zu bewundern.

Ihr Nutzen

Einmal entfernte Fettzellen kommen nicht wieder. Das Ergebnis der Fettabsaugung ist somit bleibend und die lästigen Pölsterchen gehören der Vergangenheit an.

Dies wird Ihnen wieder zu mehr Selbstvertrauen verhelfen und Sie können sich und Ihren Körper endlich wieder unbeschwert präsentieren.


     
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