Als Nephrolithiasis – Nierensteinleiden – (Synonyme: Festsitzender renaler Stein; Kalixurolithiasis; Kalziumnephrolithiasis; Kelchstein; Kelchsteine; Kongenitale Nephrolithiasis; Konkrement im Nierenkelchsystem; Korallenstein; Nephrolithe; Nephrolithiasis; Nephrolithiasis des Nierenbeckens; Nierenabszess mit Stein; Nierenausgussstein; Nierenbeckenausgussstein; Nierenbeckendivertikel mit Stein; Nierenbeckendivertikulitis mit Stein; Nierenbeckendivertikulose mit Stein; Nierenbeckenkelchkonkrement; Nierenbeckenkonkrement; Nierenbeckensolitärstein; Nierenbeckensteine; Nierenkalziumoxalatstein; Nierenkelchkonkrement; Nierenkelchstein; Nierenkolik durch Stein; Nierenkonkrement; Nierenkonkremente; Nierenoberkelchkonkrement; Nierenparenchymstein; Nierenstein der oberen Kelchgruppe; Nierensteinabgang; Nierensteine; Nierensteingrieß; Nierensteinkolik; Nierenunterkelchkonkrement; Nierenunterkelchstein; Oxalat-Nephrolithiasis; Pelviolithiasis [Nierenbeckenstein]; Rezidivierende Nephrolithiasis; Rezidivierender renaler Stein; Uratablagerung in der Niere; Uratstein im Nierenbecken; Verkapselter Nierenbeckenstein; ICD-10:20.0 – Nierenstein) bezeichnet man die Bildung von Harnsteinen in der Niere.
Harnsteine entstehen durch ein Ungleichgewicht in der physikalisch-chemischen Zusammensetzung des Harns mit Bildung von Salzkristallen.
Vier Prozent der Bürger erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Urolithiasis (Harnsteine), meist zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr.
Männer sind häufiger betroffen. Bei ihnen liegt die Inzidenz der Erkrankung bei 1 %, bei Frauen bei 0,5 %.
Man kann die Nephrolithiasis aufgrund der Entstehungsursache einteilen:
| Entstehungsursache | Steinart | Häufigkeit in % |
| Erworbene Stoffwechselstörung | Calciumoxalat-Stein | 75 |
| Harnsäure-Stein | 11 | |
| Harnsäure-Dihydrat-Stein | 11 | |
| Brushit-Stein | 1 | |
| Carbonatapatit-Stein | 4 | |
| Harnwegsinfektion | Struvit-Stein | 6 |
| Carbonatapatit-Stein | 3 | |
| Ammoniumhydrogenurat-Stein | 1 | |
| Angeborene Stoffwechselstörung | Cystin-Stein | 2 |
| Dihydroxyadenin-Stein | 0,1 | |
| Xanthin-Stein | sehr selten |












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