Zur Prävention des Prostatakarzinoms muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden.
Verhaltensbedingte Risikofaktoren
- Ernährung
- Fettreiche Ernährung – eine fettreiche, ballaststoffarme Kost mit einem hohen Anteil an rotem Fleisch erhöht, eine fettarme, ballaststoffreiche Kost senkt das Risiko für Prostatakrebs
- zu geringer Obst- und Gemüseverzehr
- Mikronährstoffmangel (Vitalstoffe) – siehe Mikronährstofftherapie - androide Fettverteilung – hoher Taillenumfang bzw. ein hoher Taillen-Hüftumfang-Quotient
- Übergewicht (BMI >= 25; Adipositas) [1]
- Schichtarbeit/Nachtarbeit, insbesondere der Wechsel von Früh-, Spät- und Nachtschichten
Krankheitsbedingte Risikofaktoren
- Prostatitis – (chronische) Prostataentzündung
- Zweittumorrisiko ist erhöht nach Chemotherapie wg.:
- chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) – 3,5mal höheres Risiko für Blasen- und ein doppelt so hohes Risiko für Prostatakrebs
Labordiagnosen – Laborparameter, die als unabhängige Risikofaktoren gelten
- Erhöhter Testosteronspiegel – ohne das männliche Geschlechtshormon Testosteron (Promotor), das vor allem in den Hoden produziert wird, kann kein Prostatakrebs entstehen
- Hypercalcämie [2]
Umweltbelastung
- Beruflicher Umgang mit Gummi, Schwermetallen (z. B. Cadmium)
Literatur
Body-mass index and incidence of cancer: a systematic review and meta-analysis of prospective observational studies
The Lancet, Volume 371, Issue 9612, Pages 569-578, 16 February 2008
Serum calcium and incident and fatal prostate cancer in the National Health and Nutrition Examination Survey Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2008 Sep;17(9):2302-5











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