Bei der Bronchitis (Synonyme: Bronchitiden; Rhinobronchitis; Tracheobronchitis; ICD-10: J41.- – Einfache und schleimig-eitrige chronische Bronchitis; J20.- – Akute Bronchitis) handelt es sich um eine Entzündung der Schleimhaut der Bronchien. Meist sind die großen Bronchien betroffen.
Man unterscheidet die akute – plötzlich auftretende – von der chronischen (dauerhaften) Form der Erkrankung.
Bei der akuten Bronchitis handelt es sich zu über 90 % der Fälle um einen viralen Infekt.
Von der chronischen Bronchitis spricht man, wenn Husten und Auswurf an den meisten Tagen während mindestens je dreier Monate in zwei aufeinander folgenden Jahren auftreten und andere Ursachen ausgeschlossen wurden.
Die Prävalenz (Häufigkeit einer Krankheit oder eines Symptoms in einer Bevölkerung zu einem bestimmten Zeitpunkt) der chronischen Bronchitis liegt bei etwa 15 % bei Männern und 8 % bei Frauen, wobei die Häufigkeit mit zunehmendem Alter steigt und bei starken Rauchern auf bis zu 80 % steigen kann.












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