Beim Asthma bronchiale (Synonyme: Allergisches Asthma bronchiale; Allergisches Bronchialasthma; Allergisches hyperreaktives Bronchialsystem; Asthmoide Bronchitis; Asthmoide Spasmen; Atopisches Asthma; Belastungsasthma; Bronchialasthma; Chronisches Asthma; Endogenes Asthma; Endogenes nichtallergisches Asthma bronchiale; Exogenes allergisches Asthma; Extrinsisches Asthma bronchiale; bronchiale Hyperreaktivität; ICD-10:J45.- – Asthma bronchiale) handelt es sich um eine anfallsweise auftretende Atemnot. Diese ist bedingt durch eine variable und reversible Verengung der Bronchien – Luftröhrenäste – welche durch eine Entzündung sowie eine Hyperreaktivität – Überempfindlichkeit – verursacht wird.
Die Erkrankung zählt zu den häufigsten chronischen Krankheiten – häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter –, bereits etwa zehn Prozent der Kinder und zwischen vier und fünf Prozent der Erwachsenen sind davon betroffen. Damit ist das Asthma bronchiale eine „Volkskrankheit“. Jährlich sterben etwa 4.000 bis 5.000 Menschen an den Folgen einer Asthmaerkrankung.
Während bei Kindern häufiger Jungen von der Krankheit betroffen sind, sind bei den erwachsenen Asthmatikern Frauen in der Mehrzahl.












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