Bei der Leberzirrhose (Synonyme: Cirrhosis hepatis; Lebercirrhose; Liver cirrhosis; zirrhotische Leber; ICD-10: K74.- – Fibrose und Zirrhose der Leber; K70.3 – Alkoholische Leberzirrhose) handelt es sich um eine irreversible Schädigung der Leber und einen ausgeprägten Umbau des Lebergewebes. Es gibt viele verschiedene Ursachen für eine Leberzirrhose.
Die häufigste Form ist in Europa die alkoholische Leberzirrhose. Sie ist bei Männern fast doppelt so häufig wie bei Frauen. Im Jahr 2005 starben in Deutschland circa 9250 Personen an den Folgen der Erkrankung.
Die Fünf-Jahres-Überlebensrate der Leberzirrhose liegt bei 50 %. Entscheidend ist die Alkoholabstinenz.
Weitere Formen der Leberzirrhose sind
- Posthepatitische/kryptogene Leberzirrhose – tritt nach einer Reihe verschiedener chronischer Lebererkrankungen (vor allem bei Hepatitis B oder C) auf; in 10 % der Fälle ist die Ursache jedoch unbekannt
- Biliäre Leberzirrhose – entsteht durch eine Verengung oder einen Verschluss der intrahepatischen (in der Leber gelegenen) Gallengänge
- Kardiale Leberzirrhose – bedingt durch Rechtsherzinsuffizienz (Herzschwäche)
- Metabolische Leberzirrhose – aufgrund verschiedener, den Stoffwechsel betreffenden Erkrankungen wie beispielsweise die Wilson-Krankheit (Kupferspeicherkrankheit)
- Genetisch-bedingte Leberzirrhose – durch vererbbare Erkrankungen wie beispielsweise α1-Antitrypsinmangel (Lebererkrankung)
- Toxische Leberzirrhose – bedingt durch verschiedene Medikamente wie beispielsweise Amiodaron (Antiarrhythmikum; Medikament gegen Herzrhythmusstörungen)












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