Beim Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs) (Synonyme: Bauchspeicheldrüsenkarzinom; Pankreaskopfkarzinom; Pankreaskrebs; Pankreasmalignom; Pankreatoblastom; Zystadenokarzinom des Pankreas; ICD-10: C25.9 – Bösartige Neubildung: Pankreas, nicht näher bezeichnet) handelt es sich um eine bösartige Neubildung im Bereich des Pankreas (Bauchspeicheldrüse), die sich in mehr als zwei Drittel der Fälle im Bauchspeicheldrüsenkopf befindet.
Das Pankreaskarzinom stellt nach dem Kolon- (Dickdarm-) und dem Magenkarzinom den dritthäufigsten bösartigen Tumor des Magen-Darm-Traktes dar. Es tritt mit einer Inzidenz von 10 auf 100.000 Einwohner auf.
Das mittlere Erkrankungsalter liegt mit circa 76 Jahren bei Männern unter dem von 75 Jahren bei Frauen. Insgesamt tritt es bei Männern häufiger auf.
Histologisch handelt es sich meist um ein duktales Adenokarzinom (90 %).











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