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Prävention
Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)

Zur Prävention von Lungenkrebs muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden.

Verhaltensbedingte Risikofaktoren

  • Ernährung
    - zu geringer Obst- und Gemüseverzehr
    (wissenschaftlich nicht vollständig geklärt ist die Rolle eines Mangels an Vitamin A)
  • Unzureichende Vitalstoff-Zufuhr
  • Genussmittelkonsum
    -
    Alkohol (Frauen mehr als 10 g pro Tag; Männer mehr als 20 g pro Tag) – fördert u. a. die Entwicklung des Bronchialkarzinoms
    - Tabak (Rauchen, Passivrauchen) [1, 2] – Das Risiko eines Mannes, der 20 Jahre lang pro Tag zwei Packungen geraucht hat, beträgt das 60- bis 70-fache eines Nichtrauchers. Nach Beendigung des Rauchens sinkt zwar das Risiko, erreicht aber nie wieder das Niveau eines Nichtrauchers

Krankheitsbedingte Risikofaktoren

  • COPD – chronisch obstruktive Lungenerkrankung – insbesondere in Kombination mit Rauchen
  • Lungennarben, welche z. B. nach Tuberkulose oder Operationen entstehen können
Umweltbelastung (inklusive Arbeitsplatzbelastungen) – Intoxikationen (Vergiftungen)
  • Beruflicher Kontakt
  • - mit Karzinogenen – z. B. Asbest, Arsen, Berillium, Cadmium, Chrom-VI-Verbindungen, Nickel, halogenierten Ethern („Haloethern“), insbesondere Dichlordimethylether, radioaktive Stoffe etc.
    -
    Inhalation von Kohlestaub (Bergleute)
    - Inhalation von Quarzstaub
  • Dieselabgase?
  • Radon – nach dem Rauchen ist das unfreiwillige Einatmen von radioaktivem Radon in den eigenen vier Wänden der häufigste Auslöser des Bronchialkarzinoms


Literatur

  1. Deutsches Krebsforschungszentrum
    Tabakatlas Deutschland 2009. Heidelberg
    http://www.tabakkontrolle.de/pdf/Tabakatlas_2009.pdf (abgerufen am 20.11.2009)
  2. Secretan B, Straif K, Baan R et al. (2009)
    A review of human carcinogens – Part E: tobacco, areca nut, alcohol, coal smoke, and salted fish.
    Lancet Oncol, 10, 1033-1034
     
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