25 Prozent aller malignen (bösartigen) Tumoren sind Bronchialkarzinome. Jährlich gibt es in Deutschland etwa 50.000 Neuerkrankungen.
Das Lungenkarzinom ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes, sie erkranken dreimal so häufig wie Frauen. Meist sind Männer zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr betroffen.
Raucher erkranken zehn- bis 20mal häufiger an Lungenkrebs als Nichtraucher. Etwa 95 Prozent der Patienten mit Bronchialkarzinom sind Raucher.
Einteilung der Lungenkarzinome nach der WHO (Weltgesundheitsorganisation):
- Adenokarzinome – 25-40 %
- Plattenepithelkarzinome – 25-40 %
- Kleinzellige Lungenkarzinome – 20-25 %
- Nicht kleinzellige Lungenkarzinome – 10-15 %
- Adenosquamöse Karzinome
- Karzinoidtumor
- Bronchialdrüsenkarzinom
- Andere Karzinomarten
Insgesamt hat sich die 5-Jahres-Überlebensrate des Bronchialkarzinoms innerhalb der letzten 30 Jahre ungefähr verdoppelt, was einerseits durch den medizinischen Fortschritt und andererseits durch eine Reduktion des Rauchens begründet ist.
Eine schlechtere Prognose haben kleinzellige Bronchialkarzinome, da sie schneller wachsen und schnell Metastasen bilden. Die bei weitem häufigste Form, die bei Nichtrauchern, Frauen und jungen Patienten (< 45 Jahre) auftritt, ist das Adenokarzinom.












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