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Einleitung
Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)

Beim Ovarialkarzinom (Synonyme: Bösartige Neubildung des Ovars; Bösartiger Granulosazell-Tumor; Bösartiger Leydigzell-Tumor bei der Frau; Bösartiges Androblastom bei der Frau; Bösartiges Arrhenoblastom bei der Frau; Carcinoma ovarii; Dermoidtumor mit maligner Transformation; Dermoidzyste mit maligner Transformation; Dysgerminoma ovarii; Endometrioides Zystadenokarzinom bei der Frau; Extraovariales Ovarialkarzinom; Granulosazellkarzinom; Kolloides Zystadenom; Maligner Brenner-Tumor; Maligner Ovarialtumor; Malignes Follikulom; Papilläres Zystadenokarzinom; Papilläres Zystadenom des Ovars mit Borderline-Malignität; Papillozystisches Adenokarzinom; Papillozystisches Karzinom; Pseudomuzinöses Adenokarzinom; Pseudomuzinöses Zystadenokarzinom; Seröses Zystadenokarzinom; Seröses Zystadenom des Ovars mit Borderline-Malignität; Sertoli-Zell-Karzinom bei der Frau; Struma ovarii maligna; Thecoma malignum; Thekazellkarzinom; Weibliches Dysgerminom; ICD-10: C56 – Bösartige Neubildung des Ovars) handelt es sich um eine maligne (bösartige) Neubildung im Bereich der Eierstöcke (Eierstockkrebs).
Dabei kann man verschiedene Formen unterscheiden, wie unter anderem seröse oder endometroide Ovarialkarzinome.

Das Ovarialkarzinom ist der dritthäufigste maligne (bösartige) Tumor der Frau. Die Inzidenz beträgt 15 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner pro Jahr.
Das Risiko, an einem Ovarialkarzinom zu erkranken, steigt ab dem 60. Lebensjahr stark an, jedoch sind in circa zehn Prozent der Fälle auch Frauen unter dem 40. Lebensjahr betroffen.

Etwa 10 % der Ovarialkarzinome sind genetisch bedingt. Charakteristisch für erblich bedingte Ovarialkarzinome ist ein gehäuftes Auftreten innerhalb der Familie, meist assoziiert mit einem gehäuften Auftreten des Mammakarzinoms (Brustkrebs). Wurde eine Keimbahn-Mutation in einem verantwortlichen Gen, z. B. BRCA1, BRCA2, MLH1, MSH2 oder TP53 nachgewiesen, ist das Lebenszeitrisiko für ein Ovarialkarzinom 3 bis 50-fach erhöht. Dies entspricht einem Lebenszeitrisiko von bis zu 60 % an einem Ovarialkarzinomen zu erkranken.


     
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