www.dgf-tv.de
Einleitung
Renale Osteopathie

Bei der renalen Osteopathie (Synonyme: Azotämische Osteodystrophie; Nanosomia renalis; Nephrogener Infantilismus; Nierenrachitis; Rachitis renalis; Renale Osteodystrophie; Renale Osteodystrophie mit Osteopathie; Renale Rachitis; Renaler Infantilismus; Renaler Kleinwuchs; Renaler Minderwuchs; Renaler Zwergwuchs; Tubulusschaden mit Phosphatverlust; Tubuläre Störung mit Phosphatverlust; ICD-10-GM Version 2010 M90.8 - Osteopathie bei sonstigen anderenorts klassifizierten Krankheiten) handelt es sich Knochenveränderungen (Osteomalazie/Knochenerweichung), die durch eine chronische Niereninsuffizienz bedingt sind.
Ursache sind Veränderungen im Calcium- und Phosphathaushalt (sekundärer Hyperparathyreoidismus:
Parathormon-Spiegel↑, Calcium-Spiegel↓).

Radiologische Zeichen der renalen Osteopathie sind bei bis zu 50 % der Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz nachweisbar.

Man kann die folgenden Formen der renalen Osteopathie unterscheiden:

  • Sekundärer/tertiärer Hyperparathyreoidismus* (Nebenschilddrüsenüberfunktion) mit Osteitis fibrosa (Knochenentzündung)
  • Adynamische Knochenerkrankung
  • Osteopathie nach Nierentransplantation
*Beim tertiären Hyperparathyreoidismus: Parathormon-Spiegel ↑, Calcium-Spiegel ↑

     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
DocMedicus Suche

 
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
ArztOnline.jpg
 
DocMedicus                          
Gesundheitsportal

Unsere Partner EUSANA - Ihr Gesundheitsportal für Prävention- und Anti-Aging-Medizin