Beim Morbus Bechterew (Synonyme: Ankylosierende Arthritis der Wirbelsäule; Ankylosierende Spondylitis; Iridozyklitis bei Spondylitis ankylopoetica; Marie-Pierre-Krankheit; Marie-Strümpell-Spondylitis; Marie-von-Strümpell-Arthritis der Wirbelsäule;Morbus von Bechterew; Primäre progressive Wirbelsäulenarthritis; Rheumatoide Spondylitis; Rheumatoide Wirbelsäulenarthritis; Spondylarthritis ankylopoetica; Spondylitis ankylopoetica; Spondylitis ankylosans; Spondylitis rhizomélique; Spondylosis rhizomélique; Von-Bechterew-Krankheit; Von-Bechterew-Syndrom; Von-Bechterew-von-Strümpell-Marie-Krankheit; Von-Bechterew-von-Strümpell-Marie-Syndrom; ICD-10: M45.09 – Spondylitis ankylosans: Nicht näher bezeichnete Lokalisation) handelt es sich um eine chronische entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule, die zu einer Gelenksteife (Ankylose) der betroffenen Gelenke führen kann.
Die Erkrankung verläuft in der Regel in Schüben.
Die Erkrankung beginnt meist zwischen dem 15. und 30. Lebensjahr und betrifft Männer und Frauen nach heutigen Studien in etwa gleich häufig.
In Deutschland ist momentan bei etwa 150.000 Menschen die Erkrankung diagnostiziert (Inzidenz 0,15 % der Bevölkerung). Die Dunkelziffer könnte erheblich höher liegen.












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