Zur Prävention von Arthrose muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden.
Verhaltensbedingte Risikofaktoren- Genussmittelkonsum
- Tabak (Rauchen) – Nikotinmissbrauch fördert den Verlust von Gelenkknorpel im Kniegelenk (Gonarthrose) - Körperliche Aktivität
- Überbelastung der Gelenke, z. B. durch Leistungs- und Hochleistungssport oder lang andauernde schwere körperliche Belastungen, z. B. im Beruf
- Mangelnde körperliche Bewegung – da der Knorpel seine Mikronährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit bezieht, ist er darauf angewiesen, dass das Gelenk bewegt wird - Übergewicht (BMI >= 25; Adipositas) – führt zu einer Überbeanspruchung der Gelenke
Krankheitsbedingte Risikofaktoren
- Chronische Arthropathie – eine Reihe von Erkrankungen kann zu einer sekundären Gelenkerkrankung führen. Dabei können sowohl entzündliche als auch nicht-entzündliche Vorgänge eine Rolle spielen. Beispiele sind Gelenkveränderungen bei Gicht – Harnsäure-bedingt –, Diabetes mellitus – Kohlenhydratstoffwechsel-bedingt –, Hämophilie (Bluterkrankheit) oder Lepra.
- Coxa valga luxans – flache Pfannenbildung
- Entzündliche Gelenkerkrankungen
- Gelenkachsenverschiebung – z. B. Skoliose – S-förmige Wirbelsäule –, Beckenschrägstand, X-Beine, Plattfüße
- Gelenktrauma – Gelenkverletzung
- Luxation – Verrenkung/Auskugelung
- Rheumatische Gelenkerkrankungen
- Subluxation – unvollständige Verrenkung, z. B. Hüfte, Knie
- Wachstumsstörungen im Epiphysenbereich – Bereich der Wachstumsfugen
- Posttraumatisch (nach Gelenktrauma/Gelenkverletzung; Luxation – Verrenkung/Auskugelung
- kongenital/Fehlbildung
- Gelenkachsenverschiebung – z. B. Skoliose (S-förmige Wirbelsäule), Beckenschrägstand, X-Beine, Plattfüße - Fehlstellung (Varus – Valgus)
- Coxa valga luxans – flache Pfannenbildung
- Subluxation – unvollständige Verrenkung, z. B. Hüfte, Knie
- Wachstumsstörungen im Epiphysenbereich – Bereich der Wachstumsfugen - Operationen
- Metabolische Störungen/Erkrankungen
- Chondrokalzinose (Synonym: Pseudogicht) – Ablagerung von Calciumpyrophosphat führt zur Degeneration des Knorpels
- Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit)
- Ochronose – Ablagerung von Homogentisinsäure in der Haut, im Bindegewebe und im Knorpel
- Rachitis (Synonym: Englische Krankheit) – Erkrankung des wachsenden Knochens mit gestörter Mineralisation der Knochen und Desorganisation der Wachstumsfugen bei Kindern - Endokrinologische Störungen/Erkrankungen
- Akromegalie – endokrinologische Erkrankung, die durch eine Überproduktion des Wachstumshormons Somatotropin (STH) hervorgerufen wird, mit ausgeprägter Vergrößerung der Phalangen bzw. Akren, wie beispielsweise Hände, Füße, Unterkiefer, Kinn, Nase und Augenbrauenwülste.
- Hyperparathyreoidismus (Nebenschilddrüsenüberfunktion)
- Hyperurikämie (Erhöhrung des Harnsäurespiegel im Blut; Gicht)
- Entzündlichen Gelenkerkrankungen
- Nach rheumatischen Gelenkerkrankungen
- Chronische, nicht entzündliche Arthropathie (Gelenkerkrankung)











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