Beim Lymphogranuloma venerum (Synonyme: Chlamydia trachomatis (Serotyp L1 – L3); Durand-Nicolas-Favre-Krankheit; LGV; Lymphogranuloma inguinale; Lymphogranulomatosis inguinalis; Nicolas-Durand-Favre-Krankheit; Venerisches Granulom; klimatischer Bubo; ICD-10: A55 – Lymphogranuloma inguinale (venereum) durch Chlamydien) handelt es sich um eine sexuell übertragbare Erkrankung, die durch die Serotypen L1-L3 der Bakterienart Chlamydia trachomatis übertragen wird.
Sie tritt bevorzugt in Asien, Afrika und Südamerika auf. Und dann vor allem bei Menschen mit niedrigem sozialem Status. Männer sind häufiger betroffen. In Deutschland sieht man sehr selten importierte Erkrankungsfälle.
Die Übertragung erfolgt ganz überwiegend durch ungeschützten Geschlechtsverkehr.
Man kann ein akutes Stadium von einem chronischen Stadium unterscheiden, welches dann auftritt, wenn keine Therapie erfolgt.
Die Inkubationszeit – Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten von Krankheitssymptomen – beträgt in der Regel zwischen zwei und 20 Tagen.












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