Bei der Listeriose (Synonyme:Listeria monocytogenes; Neugeborenenlisteriose; akut-septische Listeriose; chronisch-septische Listeriose; glanduläre Listeriose; kutane Listeriose; zentralnervöse Listeriose; ICD-10: A32.9 – Listeriose, nicht näher bezeichnet) handelt es sich um eine beim Menschen sporadisch auftretende Infektionserkrankung, die durch Listeria monocytogenes hervorgerufen wird.
Diese zu der Gruppe der Listerien zählende Art sind grampositive Stäbchenbakterien. Sie sind im landwirtschaftlichen Bereich weit verbreitet. Die Erkrankung nach Exposition ist jedoch selten.
Die Erkrankung kann fäkal-oral oder durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmittel übertragen werden.
Die Inkubationszeit – Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung – beträgt in der Regel drei Wochen (7-30 Tage).
Die Bakterien sind im Stuhl infizierter Personen über Monate nachweisbar.
Man kann verschiedene Verlaufsformen unterscheiden:
- Akut-septische Listeriose
- Chronisch-septische Listeriose
- Glanduläre Listeriose
- Kutane Listeriose
- Neugeborenenlisteriose
- Zentralnervöse Listeriose
Die Erkrankung an Listeriose ist meldepflichtig.












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