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Einleitung
Legionärskrankheit (Legionellose)

Bei der Legionellose (Synonyme: Infektion durch Legionella pneumophila; Infektion durch Legionella pneumophila ohne Pneumonie; Legionellose; Legionellose mit Pneumonie; Legionellose ohne Pneumonie; Legionärskrankheit; Legionärspneumonie; Pontiac-Fieber; ICD-10: A48.1 – Legionellose mit Pneumonie; A48.2 – Legionellose ohne Pneumonie [Pontiac-Fieber]) handelt es sich um eine Infektionserkrankung, die überwiegend durch das Bakterium Legionella pneumophila verursacht wird.

Legionellen kommen in wasserführenden Systemen vor. Ideale Bedingungen finden sie bei Temperaturen zwischen 25 und 45 °C.
Die Infektion wird durch Inhalation des Wassers (als Aerosol) übertragen.

Die Inkubationszeit ‒ Zeit, von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung ‒ beträgt in der Regel zwei bis zehn Tage.
Die Legionellose tritt vor allem im Herbst und Winter auf.

Man kann mehrere Formen der Legionellose unterscheiden:

  • Legionärskrankheit
  • Pontiac-Fieber
  • Pittsburgh-Fieber

Die Legionellose bezeichnet einen Komplex aus grippeähnlichen Symptomen mit einer Pneumonie (Lungenentzündung).
Beim Pontiac-Fieber handelt es sich um eine akute Atemwegsinfektion ohne Pneumonie (Lungenentzündung).
Die Pittsburgh-Pneumonie tritt überwiegend bei immunsupprimierten Personen auf.

Des Weiteren kann man eine ambulant erworbene Legionellose von einer nosokomialen ‒ im Krankenhaus erworbenen ‒ Legionellose unterscheiden.

Für die Legionellose besteht eine Meldepflicht im Sinne des Infektionsschutzgesetzes.


     
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