Das Gelbfieber-Virus zählt zur Gruppe der Flaviviren. Übertragen wird das Virus über Stechmücken der Gattungen Aedes und Haemagogus. Erstere sind tag- und nachtaktiv. In Ausnahmefällen ist eine Übertragung durch Blutspenden möglich.
Das Virus breitet sich über Haut und regionale Lymphknoten aus und gelangt so in den Ductus thoracicus (größte Lymphgefäß des menschlichen Körpers), von wo aus es zur Virämie (Generalisationsphase einer zyklischen
Virusinfektion, die mit der Ansiedlung, Vermehrung und Ausbreitung der
Viren auf dem Blutweg einhergeht) führt. Dadurch kann es zu den Organmanifestationen kommen. Bevorzugt sind die Kupffer-Zellen der Leber betroffen.
- Mangelhafter Schutz vor Stechmücken in den Endemiegebieten











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