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HPV-Impfung

Das HP-Virus (Humanes Papilloma-Virus) ist verantwortlich für Infektionen der Haut beziehungsweise Schleimhaut.

Daneben ist erwiesen, dass das Virus, vor allem die Hochrisikotypen 16 und 18 des HP-Virus, ein wichtiger Faktor bei der Entstehung des Zervixkarzinoms (Gebärmutterhalskrebs) und von Condylomata acuminata (Genitalwarzen) sind.

Eine Impfung ist seit längerem gegen die beiden Hochrisikotypen möglich.
Die Impfstoffe erreichen eine Wirksamkeit von mehr als 90 % hinsichtlich einer Verhinderung von HPV 16- oder 18-assoziierten CIN 2+ bei Frauen (diese waren vor der Impfung HPV 16 und/oder 18 negativ).

Die Impfung besteht aus drei Dosen, die jeweils zum Zeitpunkt 0, dann zwei und sechs Monate später intramuskulär – in den Muskel – verabreicht werden.

Wie lange der Impfschutz anhält, ist noch nicht eindeutig geklärt, fünf Jahre gelten jedoch als sicher.   

Wer und wann sollte geimpft werden?

  • Die Impfung wird bei Mädchen zwischen dem neunten und 15. Lebensjahr durchgeführt, bestenfalls vor dem ersten Geschlechtsverkehr (im Alter zwischen 12 und 17 Jahren), um eine Infektion mit den Erregern zu vermeiden.
  • Weiterhin können auch Jungen, die sich im gleichen Alter befinden, geimpft werden, um eine Übertragung der Viren zu vermeiden.
  • Junge Frauen bis zum 25. Lebensjahr sollten ebenfalls vor dem ersten Geschlechtsverkehr geimpft sein. Bei Mädchen über 17 Jahre ist die Impfung jedoch noch keine Kassenleistung.
  • Lebenspartner von Personen mit Genitalwarzen
  • Personen mit sexuell-übertragbaren Erkrankungen wie beispielsweise HIV
  • Frauen nach einer überstandenen Infektion mit dem HP-Virus, um eine Reinfektion zu vermeiden.

Wer sollte nicht geimpft werden?

  • Personen, die gerade eine Infektionskrankheit wie beispielsweise Influenza – Grippe – durchmachen

Nebenwirkungen/ Impfreaktionen

  • Bisher sind keine Nebenwirkungen bekannt

Trotz der Impfung sollte nicht auf eine regelmäßige Krebsvorsorge durch den Frauenarzt verzichtet werden, da die Impfung keinen vollständigen Schutz gegen das Zervixkarzinom erzeugen kann.


     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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