Zur Prävention von Hepatitis B muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden.
Verhaltensbedingte Risikofaktoren
- Genussmittelkonsum
- Alkohol (Frau: > 40 g/Tag; Mann: > 60 g/Tag) - Gemeinsamer Gebrauch von Alltagsgegenständen wie Nagelschere oder Rasierapparat
- Intravenöser Drogenkonsum – Konsum von Drogen, die in die Vene gespritzt werden
- Ohrloch stechen
- Piercings
- Promiskuität
- Prostitution
- Sexuelle Kontakte im Urlaubsland
- Tätowierungen
- Ungeschützter Geschlechtsverkehr
Krankheitsbedingte Risikofaktoren
- Alkoholabhängigkeit
- Dialysepatienten – Personen, die wegen einer Nierenerkrankung eine Dialyse (Blutwäsche) als Nierenersatztherapie durchführen müssen
- Hepatitis C (Leberentzündung)
- HIV-Infektion
- Hodgkin-Lymphom – bösartige Erkrankung des Lymphsystems
- Lepra – chronische tropische Infektionskrankheit
- Leukämie (Blutkrebs)
- Polyarteriitis nodosa – Systemerkrankung der Arterien, die zur Einengung des Gefäßlumens führt
- Tuberkulose (Schwindsucht) – Infektionserkrankung, die vor allem die Lunge betrifft
- Trisomie 21 (Down-Syndrom) – genetische bedingte Erkrankung, die zu körperlichen Veränderungen und zu geistiger Behinderung führt
Medikamente
- Blutprodukte
Weitere Risikofaktoren
- Beschäftigte im Gesundheitswesen
- Bewohner und Angestellte von Betreuungseinrichtungen
- Häftlinge
- Horizontale Übertragung – Übertragung der Infektion während der Geburt von der Mutter auf das Kind
- Iatrogene Übertragung – Übertragung bei ärztlicher Tätigkeit, beispielsweise im Rahmen einer Operation bei ungenügender Hygiene











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