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Einleitung
Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
Ist der Blutdruck dauerhaft auf Werte unter 105/60 mmHg erniedrigt, liegt eine Hypotonie – erniedrigter Blutdruck (Synonyme: Essentielle Hypotonie; Hypotension; Hypotonus; Orthostase; Orthostasesyndrom; Orthostatische Dysregulation; Orthostatische Dysregulationsstörung; Orthostatische Hypotonie; Orthostatische Kreislaufbeschwerden; Orthostatische Regulationsstörung; Orthostatischer Kollaps; Positionshypotonie; ICD-10: I95.- – Hypotonie) vor.
Der erste, höhere Wert in der Angabe eines Blutdrucks gibt den systolischen Blutdruck wieder. Dieser wird durch die Kontraktion der Herzkammern verursacht, die das Blut in die Arterien pumpen.
Der zweite, niedrigere Wert steht für den sogenannten diastolischen Blutdruck, der bei der Erschlaffung des Herzmuskels entsteht.
Wenn der Blutdruck zu niedrig ist, kann es zu einer ungenügenden Blut- und damit Sauerstoffversorgung von Herz, Gehirn und anderen wichtigen Organen kommen.

Bitte beachten Sie, dass ein erniedrigter Blutdruck an sich keine Krankheit darstellt. Viele Menschen haben einen niedrigen Blutdruck, ohne dabei Beschwerden zu verspüren. Fühlt man sich wohl trotz Blutdruckwerten unter 105/60 mmHg
ist dies kein Grund zur Beunruhigung.

Im Gegensatz zur Hypotonie ist dagegen ein erhöhter Blutdruck – Hypertonie – ein wichtiger Risikofaktor für verschiedene Folgeerkrankungen wie
Herzinfarkt (Myokardinfarkt) und Schlaganfall (Apoplex).

Formen der Hypotonie

  • Primäre essentielle oder konstitutionelle Hypotonie
  • Sekundäre oder symptomatische Hypotonie
  • Orthostatische Hypotonie

     
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