Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen, die durch Herzinsuffizienz mit bedingt sein können:
Atmungssystem (J00-J99)
- Lungenödem – Wasseransammlung im Lungengewebe
- Staungsbronchitis (chronische Bronchitis mit ständigem Husten)
Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (E00-E99)
- Untergewicht – bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz ist der relativ häufig auftretende chronische Gewichtsverlust seit Hippokrates als Syndrom der kardialen Kachexie bekannt; Gewichtsverlust bei chronischer Herzinsuffizienz gilt als isolierter unabhängiger Risikoparameter
Herzkreislaufsystem (I00-I99)
- Akute Herzdekompensation mit plötzlichem Herztod
- Apoplex (Schlaganfall)
- Herzrhythmusstörungen, v.a. Extrasystolen (Herzschläge, die außerhalb des normalen Herzrhythmus auftreten), Vorhofflimmern, ventrikuläre (aus der Herzkammer kommend) Tachykardie (beschleunigter Puls auf über 100 Schläge pro Minute)
- Kardiogener Schock – durch Herzversagen ausgelöster Schock
- Lungenembolie – Verschluss eines Lungengefäßes durch einen Blutpfropf
- Thrombosen – Blutpfropfbildung in den Blutgefäßen
Psyche – Nervensystem (F00-F99; G00-G99)
- Schlafapnoe – nahezu drei Viertel aller Patienten mit Herzinsuffizienz haben auch eine Schlafapnoe.
Bei allen Patienten mit einer Auswurffraktion von unter 40 Prozent sollte nach einer Schlafapnoe gefahndet werden. Eine Behandlung ist erforderlich, da diese durch die intrathorakalen Druckschwankungen direkt die kardiale Kontraktilität verringert
Urogenitalsystem (Nieren, Harnwege – Geschlechtsorgane) (N00-N99)
- Akutes Nierenversagen (ANV)











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