Die Herzinsuffizienz (Synonyme: Altersherzinsuffizienz; Belastungsherzinsuffizienz; cardiac insufficiency; diastolische Herzinsuffizienz; heart failure; Herz-Kreislauf-Insuffizienz; Herzmuskelinsuffizienz; Herzödem; Insufficientia cordis; kardiale Anasarka; kardiale Asthenie; kardiale Dyspnoe; kardiale Erschöpfung; kardiale Globalinsuffizienz; kardiale Insuffizienz; kardiale Schwäche; kardiale Stase; kardiale Stauung; kardiale Stauungsinsuffizienz; Linksherzinsuffizienz; Myokardinsuffizienz; Myokardschwäche; systolische Herzinsuffizienz; ICD-10: I50.- – Herzinsuffizienz) bezeichnet eine unzureichende Funktion des Herzens, bei der das Myokard (Herzmuskel) nicht mehr in der Lage ist, eine den Anforderungen entsprechende Förderleistung (Herzzeit-Volumen; HZV) zu erzielen.
Einteilung nach betroffenem Herzareal
- Rechtsherzinsuffizienz
- Linksherzinsuffizienz
- Globalinsuffizienz – beidseitige Insuffizienz
Die Herzinsuffizienz kann durch physiologische – körperliche – und therapeutische Mechanismen entweder kompensiert werden oder es liegt eine dekompensierte Herzinsuffizienz vor.
Des Weiteren unterscheidet man die akute Herzinsuffizienz von der chronischen Herzmuskelschwäche.
Je nach Schweregrad spricht man von einer Ruhe- oder Belastungsinsuffizienz.
Nach den Richtlinien der NYHA – New York Heart Association – wird die Herzinsuffizienz wie folgt eingeteilt:
- Grad I – Beschwerdefreiheit in Ruhe und unter Belastung, normale Belastbarkeit
- Grad II – Eingeschränkte Leistungsfähigkeit bei stärkerer körperlicher Belastung
- Grad III – Deutliche Leistungseinschränkung schon bei geringer Belastung, jedoch keine Beschwerden in Ruhe
- Grad IV – Beschwerden bereits in Ruhe












Arztsuche
Newsletter bestellen
DocMedicus Expertenrat




