- EKG (Elektrokardiogramm) – während
und nach Auftreten eines Infarktes ist dieser in vielen Fällen im EKG
vor allem durch ST-Streckenhebung und Q-Zacken erkennbar
- Koronarangiographie – präzise Darstellung der Koronararterien (Herzkranzgefäße) sowie eine Beurteilung der regionalen und globalen Herzfunktion; gleichzeitige Therapie möglich
- Echokardiographie (Echo; Herzultraschall) – kann Wandbewegungsstörungen im betroffenen Myokardbereich (Herzmuskel) und daraus resultierende Ventrikelfunktionsstörungen feststellen und wird eingesetzt, wenn das EKG beim akuten Infarkt keine eindeutigen Befunde erbringen konnte bzw. beim chronischen Myokardinfarkt (Infarkt liegt > 3 Monate zurück)
Fakultative Medizingerätediagnostik – in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, körperlichen Untersuchung, Labordiagnostik und obligater Medizingerätediagnostik – zur differentialdiagnostischen Abklärung bzw. zum Ausschluss von Komplikationen
- Röntgenaufnahmen des Thorax/Brustkorb – zum Ausschluss von Dekompensationszeichen, pulmonalen Stauungszeichen
- Computertomographie des Thorax (Thorax-CT) – zum Ausschluss der Differentialdiagnosen beim akuten Thoraxschmerz
- Magnetresonanztomographie
des Thorax (Thorax-MRT) – kann Funktionsstörungen des Myokards
nachweisen; wird nicht in der Akutphase eingesetzt
- Myokardperfusionsszintigraphie –
kann nicht zwischen einem frischen und einem alten Infarkt
unterscheiden; wird zur Einschätzung der Funktionsfähigkeit des Myokards
durchgeführt
- Radionuklidventrikulographie – wird zur Einschätzung der Funktionsfähigkeit des Myokards durchgeführt











Arztsuche
Newsletter bestellen
DocMedicus Expertenrat




