Obligate Medizingerätediagnostik
- Wiederholte Blutdruckmessung an beiden Armen
- 24-Stunden-Blutdruckmessung
- Elektrokardiogramm (EKG) – zum Ausschluss von Herzrhythmusstörungen, Zeichen einer Myokardischämie (Durchblutungsstörung des Herzmuskels)
Fakultative Medizingerätediagnostik – in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, körperlichen Untersuchung, Labordiagnostik und obligater Medizingerätediagnostik – zur differentialdiagnostischen Abklärung
- Echokardiographie – zur Darstellung der Klappenfunktion, Bestimmung der Wandstärke
- Intima-Media-Dicke-Messung
- Ergometrie – zum Ausschluss einer KHK
- Röntgen-Thorax – zur Bestimmung der Herzgröße/-konfiguration
- Abdomensonographie – bei Verdacht auf Nierenveränderungen (renale Hypertonie) mit Duplex-Sonographie
- Binokular-biomikroskopische Funduskopie bei weitgetropfter Pupille – eingesetzt bei einem diastolischen Blutdruck über 110 mmHg (zur Feststellung einer malignen Hypertonie)
- Messung der Arterienelastizität (ASI)
- Knöchel-Arm-Index – der Test gilt als hochspezifisch und sensitiv, um eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (paVK) nachweisen zu können
- Magnetresonanztomographie (MRT)-Angiographie – zur Darstellung der Nierengefäße bei Verdacht auf eine renale (nierenbedingte) Ursache der Hypertonie
- Computertomographie (CT)-Angiographie – zur Darstellung der Nierengefäße bei Verdacht auf eine renale (nierenbedingte) Ursache der Hypertonie
- Nierenszintigraphie – zur Darstellung der Nierenfunktion bei Verdacht auf eine renale Ursache der Hypertonie
- Myokardszintigraphie oder Herzkatheteruntersuchung – bei Verdacht auf Koronare Herzkrankheit (KHK) bzw. akutes Koronarsyndrom (ACS; Acute coronary syndrome); letzteres beschreibt ein Spektrum von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, das von der instabilen Angina pectoris (UA) bis zu den beiden Hauptformen des Myokardinfarkts (Herzinfarkt), dem Nicht-ST-Hebungsinfarkt (NSTEMI) und dem ST-Hebungsinfarkt (STEMI), reicht











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