Bei der Dyspnoe (Synonyme: Belastungsdyspnoe; Hyperpnoe; Hyperventilationsdyspnoe; Nächtliche Dyspnoe; Orthopnoe; Paroxysmale Dyspnoe; Ruhedyspnoe; Tachypnoe; ICD-10: R06.0 – Dyspnoe) handelt es sich um das subjektive Symptom der Kurzatmigkeit, oder Atemnot, Lufthunger genannt.
Man kann verschiedene Formen der Dyspnoe unterscheiden:
- Pulmonal – die Ursache liegt hierbei in der Lunge wie beim Pneumothorax (Ansammlung von Luft neben der Lunge; meist ein akut auftretendes Ereignis, je nach Ausprägung lebensbedrohliches Krankheitsbild)
- Kardial – hierbei liegt die Ursache im Herzen, wie bei der Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
- Thorakal (skelettal) – dabei liegen Frakturen oder Fehlbildungen des Brustkorbes vor
- Zentral – dabei ist die Dyspnoe durch Störungen des zentralen Nervensystems (ZNS) bedingt
- Metabolisch – hierbei liegen Stoffwechselstörungen wie eine Azidose (Übersäuerung des Blutes) vor
- Psychogen – bei psychischen Belastungen oder Erkrankungen
- Pharyngo-tracheal – hierbei liegt die Ursache im Bereich des Rachens und/oder der Luftröhre
Zusätzlich kann man eine Kurzatmigkeit durch vermehrten Sauerstoffbedarf – wie beim Sport – oder vermindertes Sauerstoffangebot – wie in großer Höhe – unterscheiden.
Weiterhin kann die Dyspnoe mit folgenden Faktoren im Zusammenhang stehen (abhängig vs. nicht-abhängig):
- Körperliche Belastung
- Körperlage












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