Beim Morbus Bowen (Synonyme: Bowen-Darier-Krankheit; Bowen-Darier-Syndrom; Bowen-Dermatose; Bowen-Dermatose, Bowenoide Präkanzerose, Dermatosis praecancerosa Bowen, Bowen-Karzinom; Bowen-Epitheliom; Bowen-Krankheit; Erythroplasie Queyrat; ICD-10-GM-Version 2010: D04.-) handelt es sich um eine Hauterkrankung, die zu den Präkanzerosen (Krebsvorstufe) gehört. Es wird als
intraepidermales Carcinoma in situ bezeichnet und gilt als Vorstufe des
Plattenepithelkarzinoms (früher: Spinaliom, Stachelzellkrebs). Histologisch ist der Morbus Bowen ein intradermales Karzinom.
Befindet sich diese Krebsvorstufe im Bereich der Schleimhäute, so spricht man mit von der Erythroplasie Queyrat.
Der Morbus Bowen tritt in der Regel bei Personen ab dem 40. Lebensjahr auf.
Männer sind häufiger als Frauen betroffen.
Der Hauttyp spielt keine Rolle.












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