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Einleitung
Geschmacksstörungen (Dysgeusie)

Als Dysgeusie (Synonyme: Geschmacksstörungen/Schmeckstörung; ICD-10-GM Version 2010 R43.2) bezeichnet man eine pathologische Veränderung des Geschmacks. Diese kann vielfältige Ursachen haben.

Man kann die Dysgeusie nach folgenden Kriterien einteilen:

  • Epitheliale Ursache – Ursache im Bereich der Schleimhaut/Geschmacksknospen
  • Traumatische Ursache – Verletzungsfolgen als Ursache
  • Zentralnervöse Ursache – Ursache im Nervensystem

Des Weiteren kann man die Dysgeusie unterteilen in:

  • Qualitative Störungen – dazu zählen die:
    - Parageusie – Veränderung des Geschmackssinns bzw. der -wahrnehmung
    - Phantogeusie – Wahrnehmung von Schmeckeindrücken in Abwesenheit einer Reizquelle
  • Quantitative Störungen – dazu zählen:
    - Ageusie – vollständiger Ausfall des Geschmackssinns 
    - Hypergeusie – pathologisch gesteigerter Geschmackssinn bzw. eine erhöhte gustatorische Sensitivität
    - Hypogeusie – teilweiser Ausfall bzw. Abschwächung des Geschmackssinns

     
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