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Einleitung
Schizophrenie
Die Schizophrenie (Synonyme: Schizophrene Störungen; Schizophrenia; ICD-10: F20.- – Schizophrenie) gehört zur Gruppe der Psychosen. Bei der Psychose handelt es sich um den Oberbegriff verschiedener psychiatrischer Erkrankungen. Dieser Oberbegriff wird jedoch immer mehr durch den Begriff der psychotischen Störung verdrängt.

Zu den Erkrankungen, die unter diesen Begriff fallen, zählen nach dem ICD-10

  • Schizophrenie
  • Schizotype Störung – ohne für die Schizophrenie charakteristische Symptome auftretende Störung
  • Anhaltende wahnhafte Störungen
  • Akute vorübergehende psychotische Störungen
  • Induzierte wahnhafte Störung – wahnhafte Störung, die von einer psychiatrischkranken Person auf eine enge Vertrauensperson übertragen wird
  • Schizoaffektive Störungen – Störung, deren Symptome weder direkt bei der Schizophrenie noch bei den affektiven Störungen (Depression und Manie) einzuordnen sind
  • Sonstige nichtorganische psychotische Störungen
  • Nicht näher bezeichnete nichtorganische Psychose

Die Schizophrenie kann in die folgenden Hauptgruppen unterteilt werden

  • Katatone Schizophrenie – Betroffene zeigen vor allem motorische Veränderungen, Negativismus und Symptome wie Echolalie (zwanghaftes Nachsprechen von Wörtern/ Sätzen der Gesprächspartner)
  • Paranoide Schizophrenie – Wahnvorstellungen bestimmen diese Art
  • Desorganisierte Schizophrenie – desorganisiertes Verhalten mit inadäquatem Affekt
  • Residuale Schizophrenie – Negativsymptome dominieren; keine Wahnvorstellungen oder motorische Störungen

Zu den psychotischen Symptomen zählt man Wahnvorstellungen, Halluzinationen, weitere Wahrnehmungsstörungen

Die Prävalenz der Schizophrenie liegt bei 0,5-1,6 %. Die Schizophrenie tritt vor allem zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr auf. Das Erkrankungsrisiko ist für beide Geschlechter gleich verteilt, jedoch erkranken Männer früher als Frauen.

Meist beginnt die Schizophrenie mit einer initialen Prodromalphase (Vorstadium), welche mehrere Jahre andauern kann und mit unbestimmten Veränderungen im Bereich der Kognition (Denken), des sozialen Verhaltens, Angst und Depressionen einhergeht.


     
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