Als Morbus Alzheimer (Synonyme: Alzheimer-Krankheit; Alzheimer-Sklerose; Alzheimer-Syndrom; Alzheimer´s disease; Amyloidablagerungen; Demenz bei Alzheimer-Krankheit; Plaques und Neurofibrillen; SDAT; senile Demenz vom Alzheimer Typ; ICD-10: G30.- – Alzheimer-Krankheit) wird eine primär degenerative Hirnerkrankung bezeichnet, die mit progredienter Demenz einhergeht.
Die Erkrankung macht etwa drei Viertel aller Demenzen aus und stellt somit die häufigste Form der Demenz im Alter dar. In Deutschland sind etwa 250.000 Menschen von Alzheimer betroffen, pro Jahr gibt es etwa 50.000 Neuerkrankungen:
Bei den über 80-jährigen sind bereits circa 20 % der Menschen von Alzheimer betroffen. Da
das Durchschnittsalter der deutschen Bevölkerung immer mehr ansteigt,
wird sich zukünftig zwangsläufig auch die Zahl an Alzheimer-Patienten
erhöhen.
Zumeist beginnt die Erkrankung nach dem 65. Lebensjahr – Late Onset Alzheimer´s disease (LOAD) –, eher selten tritt die Frühform der Erkrankung vor dem 65. Lebensjahr auf – Early onset Alzheimer´s disease (EOAD).
Frauen sind von der Alzheimer-Krankheit etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. Auch eine familiäre Häufung ist möglich.
Vom Ausbrechen der Erkrankung bis zum Tod der Betroffenen vergehen durchschnittlich acht Jahre.
Nach der neuen amerikanischen Leitlinie zur Diagnostik kann man die Alzheimer-Erkrankung wie folgt definieren:
- Präklinisches Stadium
- Stadium milder kognitiver Einbußen
- Stadium der Demenz












Arztsuche
Newsletter bestellen
DocMedicus Expertenrat




