Zur Prävention der Depression muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden.
Verhaltensbedingte Risikofaktoren
- Ernährung
- Trans-Fettsäuren – Trans-Fettsäuren erhöhen signifikant das Risiko an Depressionen zu erkranken [2]
- Unter- und Fehlernährung
- Mikronährstoff-Mangel (Vitalstoffe) – siehe Mikronährstoffmedizin - Genussmittelkonsum
- Alkohol (Frau: > 40 g/Tag; Mann: > 60 g/Tag) - Psycho-soziale Situation
- Einsamkeit im Alter – Alte Menschen leiden zwar nicht häufiger an Depressionen als junge Menschen, allerdings sind die depressiven Phasen im Alter länger andauernd und werden häufiger falsch behandelt
- Stress – Akute Belastungen und Lebenskrisen – Dauerstress - Übergewicht (BMI >= 25; Adipositas) – bei einem BMI > 30 (Body-Mass-Index/Körpermassen-Index) ist die Prävalenz von Angststörungen und Depression doppelt so hoch
Krankheitsbedingte Risikofaktoren
- Alkoholabhängigkeit
- Apoplex
- Chronisch-obstruktive Lungenkrankheit (COPD) – jeder dritte Patient mit COPD hat Depressionen!
- Diabetes mellitus
- Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion)
- Hormonelle Imbalancen – prämenstruelles Syndrom (PMS), Geburt, Menopause, Andropause
(unter depressiven Männern, waren Männer mit erniedrigten Werten an freiem Testosteron dreimal häufiger vertreten als diejenigen mit normalen Testosteronwerten [1])
Literatur
- Almeida OP, Yeap BB, Hankey GJ, Jamrozik K, Flicker L.
Low free testosterone concentration as a potentially treatable cause of depressive symptoms in older men. Arch Gen Psychiatry. 2008 Mar;65(3):283-9. - Sánchez-Villegas A, Verberne L, De Irala J, Ruíz-Canela M, Toledo E, Serra-Majem L, Martínez-González MA. Dietary fat intake and the risk of depression: the SUN Project. PLoS ONE 2011;6(1):e16268.











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