Bis heute ist es nicht gelungen, die Frage nach den Ursachen des prämenstruellen Syndroms zweifelsfrei zu klären.
Die wichtigsten Ursachen sind hormonell bedingt – siehe unter Ursachen.
Des Weiteren geht man davon aus, dass auch das serotoninerge System an der Krankheitsentstehung beteiligt ist [1].
Ursachen im Überblick
Ursachen für ein Prämenstruelles Syndrom sind:
Biographische Ursachen
- Alter – das prämenstruelle Syndrom betrifft vorwiegend Frauen ab dem
35. Lebensjahr. Von diesem Zeitpunkt an sind Zyklusstörungen ebenfalls häufiger.
- Ernährung
- Mikronährstoffmangel (Vitalstoffe) – siehe Mikronährstofftherapie - Genussmittelkonsum
- Kaffee – übermäßiger Komsum - Psycho-soziale Situation
- Psychische Faktoren – Frauen mit neurotischen Reaktionen neigen eher zu einem prämenstruellen Syndrom
Krankheitsbedingte Ursachen
- Hormonelle Faktoren
- Verlängerte oder dauerhafte Östrogenwirkung – z. B. bei monophasischem Zyklus, das heißt Follikelreifungsstörung (Eizellreifungsstörung), anovulatorischen Zyklen, das heißt Zyklen ohne Eisprung.
- Corpus luteum-Insuffizienz (Gelbkörperschwäche) – mangelhafte Progesteronbildung
- Hyperprolaktinämie – erhöhter Prolaktin-Serumspiegel (kann Ursache einer Eizellreifungsstörung sein)
Literatur
- HP Zahradnik
Prämenstruelles Syndrom – ein gynäkologisch-endokrinologisches Problem
Gynäkol Endokrinol 2004; 2(2): 64-9
http://www.springerlink.com/content/7frfth0af2c6m6ql/











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