Bei der Hyperopie (Synonyme: Achsenhypermetropie; Achsenhyperopie; Brechungshypermetropie; Brechungshyperopie; Hohe Hyperopie; Hypermetropie; Hyperopie; Kongenitale Hypermetropie; Kongenitale Weitsichtigkeit; Kongenitale Übersichtigkeit; Latente Hyperopie; Manifeste Hyperopie; Neugeborenenhyperopie; ICD-10: H52.0 – Hypermetropie) handelt es sich um die Weitsichtigkeit des Auges.
Damit ist definitionsgemäß ein Missverhältnis zwischen der Brechkraft und der Achsenlänge des Augapfels gemeint, wodurch es dazu kommt, dass sich die einfallenden Strahlen in einem Brennpunkt hinter der Netzhaut treffen. Dies führt dazu, dass auf der Netzhaut nur ein unscharfes Bild abgebildet werden. Es können also nur dem Auge weit entfernte Gegenstände scharf gesehen werden.
Die Hyperopie ist keine Erkrankung, sondern eine Normvariante der normalen Augenentwicklung.
Man kann unterscheiden zwischen:
- Achsenhyperopie – zu kurzer Augapfel und normale Brechkraft
- Brechungshyperopie – normal langer Augapfel und zu geringe Brechkraft; dabei gibt es folgende Sonderformen
- Linsenlosigkeit durch Linsenluxation
- Linsenlosigkeit nach Operation eines grauen Stars
Bei den 20-30-Jährigen liegt sie noch bei etwa 25 %. Im Alter verlagert sich das Auge eher zur Myopie hin.
Neugeborene haben auch meist eine milde Hyperopie (Neugeborenenhyperopie), die in den ersten Lebensjahren jedoch zurückgeht.












Arztsuche
Newsletter bestellen
DocMedicus Expertenrat




