Beim Strabismus – im Volksmund auch Silberblick genannt – (Synonyme: Alternierender Strabismus; Hypo-/Hypertrophie (Höhenschielen); Kongenitaler Strabismus; Koordinationsstörung der Augenmuskeln; Nichtparalytischer Strabismus; Okularmuskelinsuffizienz; Strabismus convergens (Einwärtsschielen); Strabismus divergens (Auswärtsschielen); Zyklotropie (Verrollungsschielen); ICD-10:H50.9 – Strabismus, nicht näher bezeichnet) handelt es sich um das Schielen des Auges.
Man kann das Begleit- vom Lähmungsschielen unterscheiden.
Das Begleitschielen bezeichnet die Unfähigkeit der Augenmuskeln, beide Blicklinien auf den gleichen Punkt zu richten. Die Koordination der Augen ist gestört. Der Schielwinkel ist hierbei in allen Blickrichtungen gleich.
Dies ist beim Lähmungsschielen nicht der Fall.
Vom Begleitschielen sind bis zu sieben Prozent der Kinder betroffen. Meist tritt es vor Vollendung des zweiten Lebensjahres.
Man kann verschiedene Formen des Begleitschielens unterscheiden:
- Strabismus convergens (Einwärtsschielen)
- Strabismus divergens (Auswärtsschielen)
- Hypo-/Hypertrophie (Höhenschielen)
- Zyklotropie (Verrollungsschielen)
Daneben gibt es noch die Heterophorie, die das latente Schielen bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Muskelgleichgewichtsstörung beider Augen, die nur bei unter bestimmten Umständen, wie Stress, Müdigkeit oder Alkoholgenuss deutlich wird.
Die Heterophorie liegt bei mehr als 70 % der Bevölkerung auf. Sie verursacht jedoch meist keine Symptome.












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