Altersabhängige Makuladegeneration
"Trockene" altersabhängige Makuladegeneration
Bei der Ophthalmoskopie – Beobachtung des Augenhintergrundes mit dem Ophthalmoskop – erkennt der Arzt die Ablagerungen unterhalb des Pigmentepithels der Retina, welche als Drusen bezeichnet werden. Diese sind als kleine, gelbe Läsionen mit Häufung in der Makula erkennbar. Mit der Zeit vergrößern sie sich, werden zahlreicher und fließen zusammen.
"Feuchte" altersabhängige Makuladegeneration
Die Gefäßneubildungen bei der feuchten AMD sind mittels der Ophthalmoskopie nur schwer zu sichern, da sie unterhalb der Netzhaut gelegen sind. Möglicherweise zeigen sich bei der Ophthalmoskopie Flüssigkeitsansammlungen, Blutungen und graue Verfärbungen. Bei der feuchten AMD kann daher eine sogenannte Fluorescein-Angiographie (Gefäßdarstellung mittels Kontrastmittel) beziehungsweise selten eine Indocyaningrün-Angiographie zum Nachweis der Gefäßneubildungen erforderlich sein.
Früherkennung
Mittels der sogenannten Laser-Scanning-Ophthalmoskopie kann der Augenarzt schon ein frühes Stadium der Makuladegeneration erkennen, in welchem noch keine Einschränkungen der Sehfähigkeit vorhanden sind. Durch geeignete Therapiemaßnahmen lässt sich dann ein weiteres Fortschreiten der Krankheit verlangsamen oder sogar verhindern.
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